Durch europäische Städte - Spanien - Barcelona
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Von Laterne zum Tempel - Barcelona, Spanien

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Das Dach von Casa Batlló

Das Dach von Casa Batllo

Casa Batlló gespiegelt

Casa Batlló gespiegelt

Auf der anderen Seite, das Dach des Hauses vermittelt den Eindruck vom Rücken eines Drachens.

Im Wesentlichen war Gaudi kein Modernist. Ironischerweise entstand der Kult von Gaudi erst später aus Surrealismus. Surrealisten dachten, dass der Architekt genau so irrational und ekstatisch war wie sie. Seine Arbeit war aber auf Tradition, Materialeigenschaften, Religiosität und Selbstaufopferung basiert.

Sehr merkwürdig, dass heute am meisten bewundern Gaudí die Japaner, die zusammen mit spanischen Katholiken den Weiterbau der Kirche Sagrada Familia sponsern.



Casa Milà

Casa Milà

Auf der anderen Seite der Straße, ein wenig weiter entlang Passeig de Gràcia, baute Gaudi im Auftrag von der Familie Milà ein noch ungewöhnlicheres Haus.

Meiner Meinung nach, verkörpert Casa Milà, das man auch "Steinbruch" (La Pedrera) nennt, mehr als alle anderen Gaudis Werke die Grundsätze des Jugendstils - glatte Kurven und weiche Konturen.

Im Casa Milà dominiert Meeresthema. Bei der Gestaltung der Balkone sind Motive von Algen und Korallen verwendet. Linien der Fassade ähneln Wellen des Meeres.

Trotz der Tatsache, dass die Hauptidee des Gebäudes das Bild einer mittelalterlichen Burg ist, waren hier - für seine Zeit - sehr innovative Lösungen umgesetzt. Zum Beispiel hat Gaudi hier die erste Tiefgarage in Barcelona entworfen.



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Sonstiges
Gaudis Werke in Barcelona:

- Sagrada Familia (Gaudi 1883–1926)
- Casa Vicens (1883–1888)
- Guell Pavillons (1884–1887)
- Palau Guell (1886–1888)
- Straßenlaternen auf der Placa Reial (1888)
- Schule der Theresianerinnen (1888—1894)
- Casa Calvet (1898–1900)
- Casa Figueras (1900—1909)
- Park Guell (1900–1914)
- Casa Batllo (1904–1906)
- Casa Mila (1906–1910)