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Die königliche Familie wohnt im Palast seit 1931 nicht mehr. Mehrmals im Jahr empfängt der König jedoch im Festsaal des Palastes, der sonst als Museum genutzt wird, Staatsleute und Prominenz aus Öffentlichkeit, Literatur, Kunst, Wissenschaft und Musik.
Wir haben den Palast nicht besichtigt. In 2 zwei Tagen kann man halt nicht alles schaffen. Es wäre aber wahrscheinlich doch sehenswert. Es gibt ein Porzellanzimmer innen, einen Mahlsaal mit großartigen Bildwirkereien und bemalter Decke. Der Haupteingang mit der Marmortreppe von Sabbatini und der Statue von Karl III. in römischer Rüstung, ein Zimmer von Gasparini in Rokokostil und der Thronsaal sind dort ebenso zu sehen.
Außerdem sind innen noch einige Mussen untergebracht - Gemäldegalerie und Museum der angewandten Kunst, Königliche Bibliothek und Münzensammlung.
Puerta del Sol ist der Referenzpunkt für all Straßenentfernungen Spaniens, also das Zentrum Spaniens. Madrids Bewohner kommen hierher am Silvester um sich etwas zu wünschen. Hier steht auch der Bär am Erdbeerbaum - ein Wahrzeichen und Teil des Wappens von Madrid.
1702 hat die Bourbon Dinastie die Habsburger auf dem spanischen Thron abgelöst. Dieses Ereignis hat sich auch im Stadtbld wiederspiegelt. Es sind Bauten errichtet worden, die noch heute Madrid schmücken - der Bogen Puerta de Alkala, Königlicher Palast, Postamt auf dem Platz Puerta del Sol und andere.
Was fällt einem sofort bei der Erwähnung von Madrid ein? Natürlich das Prado Museum (und nicht Stierkampf...). Hemingway schwärmte: "Allein der Prado würde es verlohnen, jedes Jahr einen Monat in Madrid zu verbringen..."
Um das Museum zu besuchen, mußten wir ca. eine Stunde in Warteschlange stehen. Dafür waren wir aber dann belohnt. Die Sammlung ist tatsächlich großartig und riesig. Um noch in das Museum Thyssen-Bornemisza zu schaffen, mußten wir auf viele Säle verzichten und nur die von den Lieblingsmaler besichtigen: El Greco, Velasquez, Goya, Bosch, Brueghel and Rembrandt...
In der Tat ist es eine der größten Gemäldesammlungen weltweit. Und das Gebäude ließ auch Karl III bauen. Es hatte in den letzten 200 Jahren eine ausgesprochene Pechsträhne. Sie hat damit angefangen, dass die königliche Sammlung wurde in Prado nur untergebracht, weil die Wände von königlichen Salons waren fürs tapezieren frei zu machen. Dann hat das Gebäude von der Napoleons Armeen gelitten, die hier Kasernen und einen Pulverlager untergebracht haben. Später wurde es den Bombardierungen während des Krieges von 1936-1939 unterworfen. In den 1980 Jahren gab es einige administrative Skandale; in den 1990 Jahren wurden die Durchflüsse des Wassers durch das Dach in den Velasquez-Saal festgestellt.
Endlich fing die Rekonstruktion des Museums an und dauerte lange Jahre.
Wir hatten Glück, bereits das renovierte und erweiterte Museum zu besuchen.
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